
Vorletztes Jahr hatten wir die Jahresabrechnung nach der Corona-Pause – in etwas überarbeitet Form – wieder reaktiviert. Und um somit die Tradition fortzuführen, haben wir natürlich auch zum Ende des Jahres 2025 zur Jahresumfrage eingeladen.
Das Ziel war wie immer, den Fokus auf die Rhein-Main-Region und das Lokale zu legen: weniger Hype, mehr echte Feelings.
Um dies zu erreichen, haben wir bereits 2024 Kategorien angepasst und den Kontext erweitert. Zudem konnte man nun teilweise auch mehrere Antworten abgeben und war weniger eingeschränkt. Es blieb also unseren Besuchern selbst überlassen, wie umfangreich er/sie die Antworten abgab. Das ergab mehr Vielfalt und einen besseren Durchschnitt bei der Auswertung.
Von Ende Dezember 2025 bis zum 26. Januar 2026 konntet Ihr uns Eure Lieblinge benennen und Eure Meinungen zum letzten Jahr abgeben.
Dass unsere jährliche Umfrage natürlich nicht den Impact hat wie manch überregionale Aktion großer Magazine ist uns bewusst. Wir müssen uns allerdings mit unserer Reichweite in der Rhein-Main-Szene auch nicht verstecken. Dennoch sollte man die Ergebnisse eher locker und nicht zu verbissen sehen. Denn die lokale Szene tickt nun mal nicht mit einem einheitlichen Taktgeber. Dies machen auch die Platzierungen in den jeweiligen Kategorien deutlich. Manchmal gut nachvollziehbar und manchmal doch sehr überraschend in Ihren Ergebnissen.
Das Jahr 2025
Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden. Im Jahr 2025 haben sich weiltweite Krisen nochmals verschärft. Das bleibt für Niemanden ohne Folgen, also auch nicht für die Techno- und Clubszene.
Die Unsicherheit, mit der man als Veranstalter seine Events plant, ist weiterhin stark präsent. Es gab neben dem Rückgang auch weiterhin starke Schwankungen beim Publikumsverkehr und fast jeder Veranstalter und vor allem die Clubs haben das zu spüren bekommen.
Auch wenn sich eine gute Stimmung trotz manchmal geringere Besucherzahl nicht vermiesen ließ, ist das für einen Veranstalter teilweise mit extremem Risiko verbunden. Wir selbst hatten als Veranstalter dieses Auf- und Ab auch zu spüren bekommen.
Bei den Clubs sieht es allgemein so aus, dass es schon im Jahr zuvor, also 2024, einen Rückgang beim Publikumsverkehr und bei den Umsätzen bei den Getränken gab. Dieser Trend hat sich 2025 nochmals verstärkt – und das ist für viele Clubs mittlerweile problematisch.
Generell hat sich das Konsumverhalten und im speziellen bei Konsum alkoholischer Getränke, beim Publikum verändert. Die Besucher und vor allem die jüngere Generation konsumiert eher weniger davon. Das zeigt sich auch außerhalb Deutschlands als Trend.
Als Gast im Club hat man kaum eine Ahnung, welche Strukturen dahinter existieren und wie alles zusammenhängt, damit alles funktioniert. Aber an dieser Stelle sei gesagt: Die Clubs brauchen euch!
Denn die Entwicklung der letzten Jahre kann sich bei einer weiteren Verschärfung zu Existenzproblemen entwickeln. Das sollte man bedenken.
Mich erinnert die aktuelle Zeit ein wenig an die große Clubkrise, die wir um die Jahre 2011/12 hier im Rhein-Main-Gebiet hatten. Die Umstände waren damals zwar etwas anders, aber auch damals war es eine schwierige Zeit, die nur mit viel Einsatz von Beteiligten und Entbehrungen überwunden werden konnte.
Von daher hoffe ich, dass wir die aktuelle Krise gemeinsam überwinden und am Ende niemand auf der Strecke bleibt.
Warum wir an diesem Punkt sind, dafür dürften viele Faktoren ein Rolle spielen. Einerseits die allgemeine aktuelle Lage in vielen Bereichen, die man nicht immer ausblenden kann und die einen eventuell dazu verleiten, sich Sorgen um die Zukunft zu machen und sich entsprechend zurückzunehmen. Das ist verständlich und nachvollziehbar.
Aber das ist nur ein Punkt von vielen. Denn die letzten Jahre haben gezeigt, dass zum Beispiel Preisentwicklungen bei Eintrittspreisen oder Getränken stark polarisiert haben, und dass die Spaltung der Szene durch eine neue, junge Generation mit anderen Einstellungen und Werten nicht unbedingt kompatibel mit dem Rest der bestehenden Szene ist.
Trotz all dieser Krisen war 2025 aber auch ein Jahr mit vielen Highlights und positiven Erlebnissen – wie euer Feedback zeigt.
Eine spürbare Entwicklung ist zum Beispiel, dass vermehrt älteres Publikum wieder Interesse zeigt, wegzugehen – und das nicht nur auf Veranstaltungen, die explizit Retrosound präsentieren.
Vielleicht liegt das daran, dass diese Leute mittlerweile kinderfrei sind, wieder mehr Freizeit haben und ihre Liebe zur elektronischen Musik nach wie vor besteht. Man könnte das ein wenig mit Rockern vergleichen: Nur weil jemand ein gewisses Alter erreicht hat, heißt das nicht, dass er keine Rockmusik mehr hört, nicht mehr auf Konzerte geht oder darauf tanzt.
Die Technoszene mit ihrer Offenheit ist ja gerade dafür gemacht, dass unterschiedliche Generationen gemeinsam diese Musik erleben.
Vielleicht erleben wir hier einen kleinen Umbruch? Während wir auf der einen Seite ein sehr junges Publikum haben, das über Medien wie Social Media in die Szene hineingekommen ist und eigene Vorstellungen und Werte mitbringt, sind jetzt auch wieder vermehrt Ältere dabei, die diesen Part vielleicht ein wenig ausgleichen.
Denn wie sich zeigt, scheint die jüngere Generation gar nicht so sehr den Drang zu einer Szenezugehörigkeit, wie wir sie definieren, in sich zu tragen. Oft steht eher der reine Konsum von „Technoevents“ im Vordergrund, mehr aber nicht. Klar gab/gibt es diese Art von Publikum schon immer in einem gewissen Umfang, aber aktuell scheint sie ausgeprägter zu sein. So ist zumindest meine persönliche Einschätzung.
Vielleicht muss sich die Szene einfach auch an dem einen oder anderen Punkt noch einmal Um-erfinden, Konzepte überarbeiten und auch mehr in sich gehen, um sich gegen entsprechende Entwicklungen zu stellen.
Denn Themen wie überzogene DJ-Gagen und Anforderungen von Agenturen sind nach wie vor präsent, dürfen in dieser kritischen Zeit aber nicht einfach als gegeben hingenommen werden. Acts und Agenturen muss bewusst sein, dass sie, wenn sie so weitermachen, am eigenen Ast sägen.
Zudem richtet sich der Anspruch des Publikums, bei einem Teil, immer öfter auf das Gesamtkonzept eines Events und nicht nur auf ein oder zwei spezielle Headliner.
Auch kleinere und mittlere Konzepte bei Events oder Open Airs werden weiterhin positiv aufgenommen. Es muss nicht immer der größte Rave, das größte Open Air oder Festival sein. Viele dieser kleineren und mittleren Projekte zeigen mittlerweile, dass sie einen wichtigen Platz einnehmen.
Von daher sollte man sich wieder mehr auf das besinnen, was die Essenz der Szene ausmacht, und sich nicht von Hypes und Trends treiben lassen. Vor allem aber sollte man auch nicht den Kopf in den Sand stecken.
Eine funktionierende Clubszene ist enorm wichtig und trägt dazu bei, dass wir als Gesellschaft einen Ausgleich finden, in einem Space, in dem wir uns frei entfalten und vom Alltag abschalten können. Dieser Ausgleich ist extrem wichtig und wir sollten froh sein, dass wir dieses Privileg so genießen dürfen. Wir sollten es aber auch nicht als selbstverständlich betrachten.
Mit unseren Projekten wie dem Versuch einer eigenen online Community-Plattform (technoanimals.de) und unserer Eventkalender-App wurde auch von uns immer wieder versucht Dinge in der Szene voranzubringen. Im Fall der Community hat es leider nicht geklappt. (oder es brauchte schlicht einen anderen Zeitpunkt?). Daher wurde das Projekt 2025 vorerst auf Eis gelegt. Unser Eventkalender als App für Android und IOS wurde hingegen äußerst positiv aufgenommen und erfreut sich großer Beliebtheit, was sehr anspornt, an dem Projekt weiterzuarbeiten.
Aber dies nur noch mal am Rande als interne Info zum Schluss. Wie seht Ihr denn das Szenejahr 2025? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Hier nun die Ergebnisse der einzelnen Kategorien aus der Toxic Family Jahresabrechnung 2025.
Welche Clubs/Locations im Rhein-Main-Gebiet hast Du 2025 besonders gerne besucht?
- Tanzhaus West (FFM)
- MTW (Offenbach)
- Robert Johnson (Offenbach)
- Sparta / Blaues Wasser (FFM)
- Roof175 (Mainz)
- Zoom (FFM)
- K39 (FFM)
- Bellini (Mainz)
- MOMEM (FFM)
- Ponyhof (Darmstadt)
- Tokonoma (FFM)
- Galerie Kurzweil (Darmstadt)
- Pracht (FFM)
- Silbergold (FFM)
- Basement (Wiesbaden)
Welche Musikgenres magst Du besonders im Club und auf Events?
- Techno (Peak Time/Driving)
- Techno (Raw/Deep/Hypnotic)
- Hard Techno
- Melodic House & Techno
- Techhouse
- Minimal / Deep Tech
- Electro
- Trance/Progressiv/Uplifting
- House
- Psy-Trance
- Deep House
- Hardgroove
- Hypertrance / Neo Rave
- Progressive House
- Drum & Bass
Nervigste Tracks 2025
Mehrfach genannt:
- Holy Priest – Vielleicht Vielleicht
- Ikkimel – Keta & Krawall
- Klangkuenstler, Ski Aggu – Sonne geht auf
- Creeds – Push Up
- Bennet – Vois sur ton chemin (Techno Mix)
Genres/Kategorien die mehrfach als nervig genannt wurden:
- TikTok Hardtechno
- Kirmestechno Remixe
- David Guetta
Lieblingstracks 2025
Häufig genannt:
- Estiva – Via Infinita (Marsh Remix)
- Holy Priest – Vielleicht Vielleicht
- Kaufmann – Mother
Tracks mit mehrfacher Nennung:
- Tracks von Anna Reusch
- Tracks von Kobosil
- Enrico Sangiuliano – The Techno Code
- Markus Weigelt & Pappenheimer – Am Ende der Zeit
Welche Labels haben Dich mit Ihrer Musik 2025 am meisten begeistert?
An dieser Stelle vielen Dank für den Zuspruch an unser Label. Das hat uns sehr gefreut. <3
Da diese Kategorie aufgrund den Antworten in den Ergebnissen teilweise mehrfach überlappend war verzichten wir auf eine Nummerierung.
Sortierung A-Z:
- 44 Label Group
- Anjunadeep / Anjunabeats
- Cocoon
- Drumcode
- Katermukke
- Rawax
- Steyoyoke
- Stil vor Talent
- Technoclub
- Toxic Family
Welche Headliner haben Dir auf einem Event im Rhein-Main-Gebiet 2025 besonders gefallen?
- Sven Väth
- Anna Reusch
- Laurent Garnier
- Karotte
- Felix Kröcher
- Boris Brejcha
- Chris Liebing
- Dominik Eulberg
- Richie Hawtin
- Kobosil
Zudem hatten viele weitere Acts mehrfache Nennungen: A.D.H.S, Alfred Heinrichs, Ambam, Carv, Extrawelt, Fantasm, Josh Wink, Juliet Fox, Klaudia Gawlas, Len Faki, Mark Reeve, Nusha, Pappenheimer, Roman Flügel, Russian Village Boys, Tommahawk, Victor Ruiz
Welche lokalen DJs oder Live Acts aus dem Rhein-Main-Gebiet hatten es Dir 2025 besonders angetan?
- Tom Schön
- Vonderau
- DeGuzman
- DJ Dag
- Polytoxic
- Andy Düx
- Henrik Steffen
- Talla 2XLC
- Kinematic
- Penelope
Zudem hatten viele weitere Acts mehrfache Nennungen: Alex D-Part, Alex Sogaro, Andrale, Bait & Switch,
Bo Irion, Chris Hartwig, CiKi, Daryl Johnson, Doro T.A., Etienné, Grille, Josh Yob, Laurine Philippe, Paranormila, PhonoArt, Prinz, Sandra Romina, Sofian, The Belgian Stallion, Wir & Beide
Welche Events im Rhein-Main-Gebiet hatten für Dich 2025 eine besonders schöne Deko oder Visual-Installation?
Oft geben sich die Macher von Veranstaltungen viel Mühe, um den Partygästen abseits der Musik auch etwas fürs Auge zu bieten. Dabei wird mit Deko, mit Visuals und eigens dafür hergestellten Installationen gearbeitet.
- Colours
- Move
- Kabinett der Kuriositäten
- We Are One
- Kuddelmuddel
- 22 Jahre Tanzhaus West
- P.U.R.E.
- Hoppelhasen (Open Air)
- Ours (Open Air)
- Circle of Leaves (Festival)
Welche Party oder Partyreihe im Rhein-Main-Gebiet ist Dir 2025 besonders positiv im Gedächtnis geblieben?
Vielen Dank für diese großartige Feedback für unsere Frankfurt Technoclassics. <3
- Move
- Colours
- Hard Bock Drauf
- We Are One
- Frankfurt Technoclassics
- Berliner Nächte
- Kabinett der Kuriositäten
- Technoclub
- Friday Frequencies (MOMEM)
- Electric Grooves
Welche Open Airs oder Festivals im Rhein-Main-Gebiet haben Dir 2025 besonders gut gefallen?
- Ours
- Love Family Park
- Hoppelhasen
- Kuddelmuddel
- Circle of Leaves
- World Club Dome
- Rummelfest
- Tanz der Bässe
- Hidden
- End of Summer
Zudem gab es weitere mehrfache Nennungen: Departure Open Air, Flussperle, James Wood, Musik im Hof, P.U.R.E. Open Air
Welche Open Airs oder Festivals national/international haben Dir 2025 besonders gut gefallen?
- Nature One
- Fusion Festival
- Tomorrowland
- Hive Festival
- Awakenings
- Nibirii
- Verknipt
- SonneMondSterne
- Time Warp
- Sea You
Welchen Dj-Livestream-Kanälen hast Du 2025 besonders gerne zugeschaut?
Szene-Abtörn 2025
- Das „TikTok- & Handy-Problem“Handy-Meer:„Handys auf dem Floor“, „Filmen mit Licht“, „Leute die nur Smartphones hochhalten“.
TikTok-Raver: Ein sehr oft genutzter Begriff in den Kommentaren. Gemeint sind Leute, die „Techno“ eher als Trend konsumieren, aber nicht die Werte der bisherigen Szene leben. Es werden fehlende Individualität und Oberflächlichkeit kritisiert.
Inszenierung: Sowohl Poser-DJs werden kritisiert als auch wenn vielmehr Leute „hinter“ dem DJ als auf der Tanzfläche sind. - Musikalischer Einheitsbrei & KommerzHard Techno / Schranz Overkill: Während viele die Härte feiern (siehe „Antörn“), sind andere extrem genervt von „billig produziertem Sound“, „160 BPM+“ und der Dominanz dieses Genres.
Pop-Techno: Kritik an „EDM Covern“, „Charts Hypertrance“, „Hip Hop Vocals im Techno“ und Acts, die als zu kommerziell/künstlich wahrgenommen werden. - Publikum & Verhalten
Respektlosigkeit: „Ellenbogenmentalität“, „Drängelnde Tänzer“, „Egoismus“
Belästigung: „Männer akzeptieren kein Nein“, „Creeps im Club“, „Männer die vorm Damenklo lungern“.
Dresscode: „Alle in Schwarz“, „Einheitsbrei“, „Oberkörperfreie Männer“ - Preise: Hohe Eintritts- und Getränkepreise
Clubsterben: Sorge um schließende Clubs und abgesagte Veranstaltungen.
Überfüllung: „Überbuchte Festivals“, „Zu volle Clubs, bei bestimmten Events/Headlinern“, da wird mehr Verantwortung gefordert.
Szene-Antörn 2025
- Das große „Schranz-Comeback“ & Retro-Sound
Harder is Better: Viele feiern, dass es musikalisch wieder „härter“, „schneller“ und „düsterer“ wird, zb. mit Schranz.
Nostalgie-Sound: Freude darüber, dass „der alte Sound“ (90er, Classics) wieder da ist – sowohl durch Sets von Legenden als auch durch junge DJs, die diesen Stil neu interpretieren. - Generationen-Mix & „Back to the Roots“
Jung & Alt vereint: Es wird explizit gelobt, dass „mehrere Generationen gemeinsam feiern“. Die „alte Garde“ (Ü40/Ü50) fühlt sich wieder willkommen und akzeptiert.
Retro-Feeling: Die Rückkehr der 90er-Mode (Buffalos, Schlaghosen) und das Gefühl, sich zurückversetzt zu fühlen, sorgt für Glücksgefühle. - Vibe, Vielfalt & Awareness
Positiveres Publikum: Die Szene wird allgemein als „angenehmer“, „bunter“ und „offener“ wahrgenommen.
Awareness & Safe Space: Themen wie Awareness-Teams und das Gefühl eines „Safe Spaces“ werden lobend erwähnt.
Handyverbot: Das zunehmende Kamera-Abkleben (No Photos/Videos) wird als großer Gewinn für die Atmosphäre gefeiert. - Locations & Konzepte
Neue Optionen: Die Eröffnung des Tokonoma und die Existenz von „Underground-Nischen“ wie Spirax e.V. oder Studio21/Ziggys (Darmstadt) werden positiv erwähnt.
Daytime Events: Der Trend zu Tagespartys (Day Raves) kommt besonders der älteren Zielgruppe sehr entgegen.
Service: Kartenzahlung im Club
Allgemeiner Abtörn 2025
- Donald Trump: Der Name fällt extrem oft als Symbol für globale Unsicherheit und Rückschritt.
- Rechtsruck & AfD: Große Sorge vor dem Erstarken rechter & rechtsextremer Parteien
- Welt: Der generelle Zustand der Welt („Kriege“, „Krisen“)
- Inflation: „Alles teurer geworden“ (im allgemeinen Lebenshaltungskosten-Sinn).
- Infrastruktur: Probleme mit Deutsche Bahn, ÖPNV.
- Gesellschaft: Egoismus, „Dummheit der Menschen“, negative Auswirkungen von Social Media.
Allgemeiner Antörn 2025
- Harmonie: Viele Nennungen beziehen sich auf ein gutes Miteinander mit anderen Menschen und „Zusammenhalt“.
- Cannabis-Legalisierung: Das Cannabis erst einmal legal bleibt wird positiv aufgenommen.
- SGE: Die Eintracht Frankfurt macht viele scheinbar glücklich
- Viele Persönliche Highlights: Thema Liebe, Freundschaft & Tiere
Danke an dieser Stelle für all die zahlreichen Einsendungen und für die Mühe, die Ihr Euch zum Teil bei der Beantwortung gemacht habt. Ab hier findet Ihr noch ein paar Auszüge aus Eurem Feedback zum Jahr 2025.
- Ja früher war mehr Lametta… Dafür ist jetzt wieder Schranz!!! Schmeiß weg den Glitzerscheiß!!! Lasst uns wieder alte Fabriken und Keller zum Beben bringen!!! Denn !!!DER BASS MUSS FICKEN!!! – Aiko G.
- Ein bisschen mehr Individualität würde jeder Party den gewissen Touch geben, was man leider mittlerweile vergeblich sucht. – Stefan M.
- Immer weiter. Egal, was ist, es geht immer vorwärts. Nicht in der Vergangenheit stehen bleiben: Sich erinnern ist gut und wichtig (z.B. OMEN Ausstellung), aber darf uns nie daran hindern, dass es weiter geht. Auch wenn ich Massenveranstaltung wie „Tomorrowland“ kritisch sehe (und für mich faszinierend aber total überteuert), ich fand es geil, als die nach dem Brand innerhalb von Stunden einen Ersatz organisiert haben. Aufstehen und weitermachen! Es gibt immer einen Weg! – Martin
- Techno ist leben – Christiane
- Mehr Zusammenhalt bringt uns alle weiter. Raver sind eine große Familie und halten/helfen sich untereinander – John M.
- Mehr lachen, weniger hetzen – Stefan S.
- Innovation ist kein Sprint, sondern ein Rave. Man verliert sich, findet sich, und baut dabei Welten, die vorher nur im Flackern der Fantasie existierten. – Dominik B.
- Ich freue mich über die vielen tollen Frauen dieses Jahr auf dem Dancefloor, die füreinander da sind und sich gegenseitig supporten und einfach ein tolles Gefühl der Zusammengehörigkeit schaffen! – Manuela
- Für Techno ist man nie zu alt – Thomas M.
- Traut euch auch mal wieder bunter zu tragen! Ich komme ursprünglich vom Metal und hab das immer schwarz tragen eigentlich durch 😉 – Daniel L.
- Der kostenlose Freitags-Start im Momem ist ein Insider – den jeder kennen sollte 🙂 Keep on Party – Dennis
- Wenn ich gewusst hätte, dass es wieder modern wird, hätte ich meine Klamotten vom Omen, Music Hall, Paramount Park von vor 30 Jahren aufgehoben – Efa
- Lasst euch das Feiern nicht verbieten, tanzt an gegen Hass und Angst! Gebt Fanatismus und Faschismus keinen Raum, füllt ihn mit mit Musik und Liebe stattdessen. Respektiert euch alle so wie ihr seid und passt gut aufeinander auf. – Nele
- Ich hoffe das dieser Kinky Style 2025 hoffensichtlich endet. – Jasmin
- Techno ist auch ein Ventil zur aktuell schwierigen Weltlage und gewinnt aktuell von immer wichtigeren Bedeutung. – Stefan S.
- Bei der Welt da draußen müssen wir wieder mehr feiern – Karina L.
- Gute Musik gewinnt immer, egal in welchem Alter – Mario
- Wundervolle Momente auf jeder einzelnen Veranstaltungen. Viele Menschen kennengelernt und alle so freundlich. Liebe gehen raus an alle. Freue mich schon auf 2026 – Kai W.
- Techno bedeutet liebe u. Zusammenhalt! Kein Platz für Rassismus und Gewalt! – Sandra H.
- 2025 hat mir so viel gezeigt was die geile Techno Szene angeht, dass ich allen raten würde so ne geile Veranstaltung mal aus zu checken – Chantal S.
- Das wir uns glücklich schätzen können, das wir unsere Füße zum tanzen benutzen können/dürfen, weil vielen Menschen auf der Welt es entweder nicht gestattet wird oder sie auf der Flucht sind, und sie zum laufen/rennen brauchen. – Florian D.
- Es werden auch wieder mehr Quality Releases geliefert, abseits vom Hype usw. Gute Entwicklung! – Sebastian R.
- Weniger Handy, mehr im Jetzt sein! – Yaqoob A.
- Mehr GUDE LAUNE, Weniger Kriege – Thomas S.
- Das Glück der Erde liegt im Betäubungsmittel der Pferde – Alena S.
- Destroy negative Energy with the Power of Techno. – Nasty F.
- Die Welt wird unter gehen. Aber bis dahin machen wir es uns schön. – Mounir A.
- Ohne Musik (Techno) wäre mein 2025 unvorstellbar gewesen! – Alexandra S.
- 2025 war das Ende der Electronischen Musik auf Vinyl, da es nicht mal mehr 5% von den Releases pro Woche gibt . Natürlich wird es weiter hin Vinyl in diesem Bereich geben, aber es interessiert halt fast niemand mehr – Andy D.
- Techno kann nicht die Welt retten, aber deine Seele – Gabi R.
- Techno is my therapie! Aus persönlichen Gründen, nicht nur ein Spruch für mich. Die Musik schiebt depressive Momente beiseite. Ich fühle die Musik und mir geht das Herz auf. – Petra
- Lasst uns wieder mehr eine Einheit sein und aufeinander aufpassen und füreinander da sein. Lasst die alten Werte der Szene wieder beleben. – Catharina J.
- Danke für den wundervollen Einstieg in die Party und Techno-Szene. Bleibt alle so wie ihr seid und wir sehen uns auf dem Dance-Floor! – Luna K.
- 2025 war das Jahr, in dem ich mich selbst gewählt habe. Kein Drama, nur Techno und ich. Allein Raven ist kein Alleinsein ! – Jessica L.
- Mehr Liebe zum nächsten anstatt irgendwelche Awarenessteams aufstellen zu müssen. Jeder sollte auf den anderen Rücksicht nehmen. – Ian G.
- Bei völlig überfüllten und überteuerten Festivals mit vielen (jungen) Menschen, die den Spirit nicht leben, macht es keinen Spaß mehr. Gehe daher nur noch auf kleine aber feine Festivals wie z.B. das End of Summer in Dietzenbach – Yvonne
- Bitte weiter Open-Airs an besonderen Orten, Vielfalt statt Geballer und eine gute Fusion aller Altersstufen im gemeinsamen Beat – Michael B.
Eure Toxic Family
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