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Der Sync-Button mixt nicht!!!

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Der ewige Kampf

Anmerkung: Dieser Kommentar spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Immer wieder machen Texte und Postings zum Thema “Vinyl vs. Digital” die Runde. Zuletzt hatte sogar Gordon von den Discoboys einen solchen Text verfasst und per Mail versendet. Auch anderen Orts kommen die Themen “Vinyl- und Digital-DJs” immer mal wieder auf und dann beginnt die selbe alte Leier zum Thema “Untergang der DJ-Kultur durch den Sync-Button” und “das Können oder eben Nichtkönnen” von Acts oder Möchtegern-Acts.

Gerade in den sozialen Netzwerken werden solche Texte und Posting schnell von Usern aufgeschnappt, kommentiert und verbreitet. Dabei kommt gerade aus den Reihen alteingesessener Vinyl-DJs meist sehr positives Feedback, wenn gegen die Digital DJs geschossen wird. Doch diese endlosen Diskussionen werden nun schon seit Jahren zwischen den Fraktionen ausgefochten. Oft wird hier allerdings sehr oberflächlich debattiert und Emotionen bestimmen die Kommentare und Reaktionen. Es scheint, als ginge es um Leben und Tod, nicht um eine sachliche Diskussion um Technik und Handwerk an sich.

Ich kenne als Künstler beide Seiten und bin bekanntlich ja schon lange in der Szene aktiv. Ich war 16 Jahre lang mit Vinyl an den Decks unterwegs und habe es mir ohne fremde Hilfe beigebracht. Die CD habe ich gekonnt ignoriert und bin nach langen Überlegungen sowie diversen wiederholten Sofwaretests 2009 beim digitalen Auflegen gelandet. Die neuen Möglichkeiten der Technik haben in mir eine neue Art der Kreativität entfacht, die mir gegen Ende der Vinyl-Zeit irgendwie gefehlt hat.

Jede Änderung bedeutet, von alten Gewohnheiten loszulassen und sich auf Neues einzulassen. Das, was gewohnt und zur Routine geworden ist, wird durch neue Techniken, andere Geräte, anderes Handwerk zu einer Art Spielplatz – man testet, versucht, probiert – und es macht Spaß und lässt Neues entstehen, das doch irgendwie gewohnt wirkt. Denn die Liebe zur Musik bleibt – nach wie vor.

Es gibt daher eben auch Dinge, die man ruhig positiv betrachten kann und darf und natürlich haben die Kritiker mit einigen Dingen recht, so auch Gordon zum Teil in seinem Text.

Sicher gibt es (zu) viele Blender und auch viele überbezahlte Individuen, die sich im Mainstream festgesetzt haben und den “Berufsstand Deejay” und seine Tätigkeit ad Absurdum führen, weil nur noch eine Hülle von dessen präsentiert wird. Auch gibt es die vielen kleinen Möchtegerne, die um jeden Preis mit den großen Hunden pinkeln wollen und sich entsprechend verhalten… doch diese Leute gab es auch schon, bevor der Laptop am DJ-Pult Einzug hielt. Mir sind genug von diesen begegnet. Es ist also kein neuartiges Phänomen, sondern seit den 90s präsent, als an digitales Auflegen noch nicht mal zu denken war.

Natürlich gibt es Acts, die sich dank der Technik nicht sonderlich anstrengen oder Ihre Performance zum Teil faken. Natürlich erleichtert die Technik einiges, was früher schwer erlernt werden musste – doch auch damals fiel es einigen leichter, anderen schwerer. Das war schon immer so. Heute wird gerne pauschalisiert, mit dem Finger auf andere gezeigt und deren Arbeit mit Kommentaren wie “damals war das noch Handwerk” abgetan. Vor allem aber hat heute jeder zu jedem und allem dank Internet eine Meinung. Doch vieles ist mir davon viel zu plakativ, wenn mit dem Finger auf die Technik gezeigt und ihr alles Böse angelastet wird.

Doch bevor ich darauf eingehe und das Thema etwas intensiver betrachten werde, möchte ich kurz und pregnant an die verschiedenen Fraktion etwas los werden.

  1. An Euch Vinyldeejays, und damit meine ich explizit nur die, welche sich überheblich hinstellen, in dem Glauben etwas Besseres zu sein und gegen Alles und Jeden schießen, der digital spielt. Ihr kotzt mich an! Denn Ihr gehört zu dem Teil der Vinylfraktion, der glaubt als “Künstler” den Anderen so überlegen zu sein, dass die Arroganz und Verachtung schon anfängt zu stinken, mit der Ihr allen Digital-Deejays entgegentretet.
  2. Ihr Veranstalter, die Ihr ohne Sinn und Verstand in der Vergangenheit die Line Ups nach Billigpreisen zusammengestellt habt, anstatt nach Qualität der Musik und DJ-Performance zu schauen. Ihr seid verantwortlich dafür, dass vor allem dem digitalen Auflegen der Untergang der Club und DJ-Kultur angelastet wird. Ihr seid Schuld, weil Ihr jeden Auflegegeilen, der sogar selbst gezahlt hätte, nur damit er spielen durfte, den Vorzug gegeben habt, anstatt auf gewisse musikalische und technische Qualitäten zu achten.
  3. Ihr ganzen auflegegeilen Digital-DJs, die Ihr Euch zwar ein teures Macbook angeschafft, nun aber aus Youtube die Tracks in beschissener Qualität runtersaugt, anstatt im Onlinestore zu zahlen. Ihr könnt in Euren Wohnzimmern bleiben, denn Ihr habt den Kreislauf von Qualität und Symbiose zwischen Deejays, Produzenten und Publikum nicht verstanden. Ihr seid somit keine Runde weiter. Erspart uns Euern Soundmatsch.
  4. Und Ihr ewigen Nörgler, die Ihr noch nicht mal selber am Mixer standet und dennoch über den Sync-Button herzieht ohne zu wissen, was jemand da wirklich macht, wenn er mit Controller und Laptop spielt.. Am Ende zählt die Auswahl der Musik, der Setaufbau und die DJ-Perfomance. Dies trifft auf Vinyl-, CD- und Digital-Djs zu.

Soviel in Kurzform.

Der DigitalhasserIch selbst habe z.B. auch schon richtig böse Postings von einem über Facebook befreundetem (jetzt nicht mehr :D) DJ auf meiner Fanpage erhalten, die weit unter der Gürtellinie waren. Doch bei soviel Kleingeist stehe ich drüber, denn mit 16 Jahren Vinyl muss ich niemandem mehr beweisen, dass ich mit dem schwarzen Gold umgehen kann.

Zudem bin ich ein Voll-Nerd, der schon als Kind mit 12 Jahren auf Commodore Computer programmierte und darauf auch seine spätere beruflich Laufbahn einschlug. Somit bin ich mehr als dafür prädestiniert mit einem Rechner am Deck zu stehen und dessen Möglichkeiten zu nutzen. Der Schritt von Vinyl auf Digital war für mich wichtig, weil ich mich irgendwann mit Vinyl kreativ unterfordert und eingeschränkt gefühlt habe. Im Digitalen habe ich neue kreative Impulse und Energien finden können, die ich bis heute bei jedem Set aufs Neue verspüre, da ich mit Musik viel vielseitiger umgehen kann.

Gordon schrieb in seinem Text, man überlege wieder auf Vinyl umzusteigen, um so die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn sich die Discoboys dafür entscheiden, oder wer auch immer sich entscheiden sollte, wieder auf Vinyl umzusteigen, es wird der Sache dennoch nicht viel nützen. Die Mechanismen der Szene, dessen Publikum contra Marktwirtschaft arbeitet, haben nicht diese Entscheidung, ob Vinyl oder Digital, zu verantworten.

Sicher war früher ganz klar, dass ein DJ nur mit Vinyl oder CD spielt und er es in jedem Fall technisch / handwerklich, wie auch musikalisch auf den Kasten haben muss. Nur so konnte er beim Publikum bestehen. Genau das ist der Punkt. Das Publikum entscheidet! Auch wenn dieses vom Handwerk eines DJs keinen blassen Dunst hat. Mag sein, dass die Vielzahl an digitalen Möglichkeiten Musik zu präsentieren, von handwerklich anspruchsvoll bis zum größten Blendertum alles beherbergen kann. Am Ende entscheidet das Publikum. Manchmal “zum Glück” und manchmal eben oft auch “leider”.

Der Meinungskrieg “Vinyl vs Digital” ist bei den DJs seit Jahren am brennen und dies obwohl digitales Auflegen seit nun mehr als 10 Jahren existiert. Meiner Meinung nach könnte man dies zum Teil als eine Art Generationskonflikt ansehen. Doch dieser wird nur zum Teil vom Alter der Künstler bestimmt. Viel mehr geht es um deren Affinität zur Technik, denn es gibt genug Acts, die wie ich nach zig Jahren auf digital umgesattelt haben. Und es gibt ebenso viele, die dies vehement verweigern. Oft auch schon mal, weil sie mit Computern generell nicht viel Hut haben. Dies nimmt in Interviews dann auch schon mal seltsame Züge an, wenn mit Unkenntnis gegen die Technik geschossen wird.

Techno und die elektronische Musik steht gleichbedeutend für technologischen Fortschritt in der Musikkultur.

Keine andere Sparte machte sich die technische Entwicklung so zu nutze wie Techno und House und beeinflussten somit auch andere Genres. Elektronische Musik steht seit jeher für die immer weiter voranschreitende technische Entwicklung bei Produktion und Darbietung dieser. Es wirkt also schon etwas befremdlich, wenn Technodeejays unbedingt auf Vinyl beharren.

Man könnte die Evolution vom Analog- zum Digital-Auflegen am ehesten vielleicht mit der Evolution von normalen Fernsehen auf Digitales vergleichen. Digitales Fernsehen verlangt auch nach neuen Geräten und bringt viele neue Funktionsweisen mit. Manches braucht noch Zeit bis es irgendwann als normal und gegenwärtig gelten wird, doch schaut Euch doch jetzt schon mal um. So ist der Untergang der Videotheken beschlossene Sache für die nächsten Jahre. Bereits jetzt ist der Gang zu Videothek für viele dem Drücken auf der Fernbedingung und dem Onlinebestellen gewichen. Gerade an Sturm- und Regentagen dürfte man dieser Entwicklung zu Dank verpflichtet sein.

Ein Rückschritt oder Beharren auf Vinyl kann für Liebhaber emotional gesehen sicher ein richtiger Weg sein. Doch was bringt dieser für die Zukunft? In den Clubs werden gut gepflegte Plattenteller immer rarer und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Plattenspieler als “extra” in den Technical Rider der Acts aufgeführt wird und nicht mehr zur Selbstverständlichkeit zählt. Alleine schon auf das “Nadel über die Platte rutschen”, wenn irgend so ein Vollhonk seinen Körper nicht unter Kontrolle hat, oder diverse Rückkopplungen kann man doch gerne verzichten, oder?

Sicher kann ein Laptop und der Rest der Technik ebenso anfällig sein. Doch wer dabei nicht am Geld spart und auf Qualität und Verarbeitung achtet, der hat kaum bis gar keine technischen Ausfälle. In meiner Zeit als Laptop-Deejay seit 2009 hatte ich bisher nur 3 Abstürze und ein automatisches Runterfahren des Systems während meiner Gigs zu beklagen. Wie oft ich allerdings während meiner Vinyl-Sets versucht habe eine neue Nadel für den Plattenteller zu bekommen, dass kann ich gar nicht mehr zählen.

Dass der Vinyl-DJ der Bessere ist, weil handwerklich mehr beherrscht werden muss, ist eine Aussage, die auch nur auf wirklich Begabte zutrifft. Ich selber habe genug Exemplare in den Clubs zu hören bekommen, die es definitv nicht drauf hatten, mit Vinyl zu spielen. Genau so verhält es sich auch mit den digitalen Djs. Machen wir dies mal an einem anderen Beispiel fest: am Auto.

Jemand der ein aktuelles mit allen technischen Spielerein versehenes Auto fährt, der wird nicht unbedingt besser fahren als mit einem Golf aus den 90ern, wenn er ein Versager im Verkehr ist. Letztendlich hockt nun mal immernoch ein Mensch am Lenkrad und dieser hat seinen eigenen guten oder eben beschissenen Fahrstil. Mag sein, dass das Fahren in einem modernen Auto etwas angenehmer und sicherer wird, doch das Lenken, in den Verkehr einreihen und rücksichtsvoll Fahren nimmt einen auch das technisch bessere Fahrzeug bis jetzt nicht ab. Es macht auch aus Cholerikern keinen ruhigen, netten, umgänglichen Fahrer. Am Ende entscheidet eben immer noch der Charakter des Fahrers und dessen Fahrweise darüber, ob dieser ein vorbildlicher Verkehrsteilnehmer ist oder nicht.

Um dies nun wieder auf die Zunft der DJs umzumünzen, kontere ich mal mit unseren Aufklebersprüchen “Der Sync-Button mixt nicht” und “Der Sync-Button sucht nicht die Musik aus”.

Aufkleber Aufklaber

Denn nur weil man mit einer Software den Pitch-Vorgang und somit den Beatsync am Plattenteller abgenommen bekommt, bedeutet dies noch lange nicht, dass man auch fähig ist gute Musik auszusuchen und diese auch noch in einem Spannungsbogen gut zu mixen. Mixing hat immer noch viel mit Timing und Musikgefühl zu tun. Auch der automatische Beatsync bedarf des öfteren manueller Nachjustierung, damit der Klang auch wirklich sitzt. Natürlich ist es ein Handwerk und es ist eine Kunst Plattenteller zu beherrschen. Aber es ist auch eine Kunst das zum Teil eigene Mapping und die Funktionsweisen von Software und Midicontroller zu 100% im Kopf zu haben, richtig zu bedienen und voll auszureizen. Das alles addiert ergibt eventuell einen guten Künstler.

Eben dieses Endergebnis ist es was einen DJ auszeichnet. Doch dieses kauft man nicht mit Traktor und Konsorten. Auch wenn die Technik uns handwerkliche Schritte des Auflegens mit Vinyl erspart, so verlangt sie andere technische Fähigkeiten von uns. Mag sein, dass diese Dinge mehr mit IT- und Nerdtum zu tun haben, aber nur wer seine Technik und die Funktionsweisen zu 100% versteht und beherrscht, ist auch im Stande, mit dieser eine gute Performance hinzulegen, wenn er das entsprechende Talent für Musik hat.

DJs, die der Meinung sind, mit dem Sync-Knopf drücken wäre die Arbeit getan, die werden schnell wieder zurück zu ihren Wohnzimmerdecks verschwinden. Und nur, weil man 4 Decks auf Traktor zu Verfügung hat, heißt dies noch lange nicht, dass man damit auch im Stande ist, mehr als nur Soundbrei zu präsentieren. Am Ende nimmt das Publikum so oder so nur die Qualität der Musik und des Sets wahr und dieses kann ebenso Scheiße wie gut sein, so wie das eines Vinyl-DJs.

Es mag ja sein, dass mit der Erschwinglichkeit technischer Gerätschaften und dem im Vergleich zu Vinylschallplatten güstigen MP3-Preisen, sich mehr Nachwuchs berufen fühlt, die Laufbahn eines Djs einzuschlagen. Zumal der DJ bei vielen ja auch als Rockstar der Neuzeit gilt. Doch auch hier verhält es sich wie im Tierreich. Der Stärkere bzw. der Bessere wird überleben.

Ich bin mir mit dieser Aussage ziemlich sicher. Nehmen wir das Frankfurter Szenepflaster und schauen uns die letzten 2-5 Jahre doch mal an. In dieser Zeit hat sich eine Schwemme von unzählbaren Nachwuchs-DJs ergossen. Diese wurde vor allem dadurch gefördert, weil die Chancen, in einem ehemals renommierten Club zu spielen so groß war, wie im Regen nass zu werden. Die Auswirkungen waren zu spüren. Zig neue Namen in der lokalen Szene, die zum Teil dafür gezahlt hätten, um irgendwo spielen zu dürfen. Sicher gab es auch viele, die schon die große Karriere vor Augen hatten, dabei aber übersahen, dass man mehr tun muss, als einmal im Club zu spielen und diesen hinter seinen Namen zu schreiben. Viele dieser Namen sind mittlerweile wieder in der Versenkung verschwunden. Kein Wunder, denn nur wenige haben sowohl musikalisch als auch technisch das Zeug dazu gehabt, hervorzustechen und aufzufallen, um sich so länger zu behaupten. Wer dies konnte, der ist eventuell auch heute noch aktiv im Partyleben.

Doch auch die Veranstalter sind sich Ihrer Verantwortung wieder mehr bewusst geworden, denn letztenendlich waren es diese, die all den Wohnzimmer-DJs Hoffnungen gemacht haben, weil sie an den Dumpingpreisen bei den Gagen interessiert waren. Doch Geiz ist nicht geil und schon gar nicht musikalisch anspruchsvoll. So geht es vielen Veranstaltern zum Glück nicht mehr um Billigpreise bei den Gagen, sondern in erster Linie um Acts mit der gewissen eigenständigen Qualität. Dies zeigt sich durchweg mittlerweile an den Line Ups, bei denen lokale Szene-Acts und der ein oder andere auserwählte Newcomer auf bekanntere Namen treffen dürfen.

Die Lokale Szene und der lokale Nachwuchs ist wichtig, doch dies muss sich harmonisch in die Entwicklung einfügen. Wer seine Qualitäten hat und fleissig ist, der hat die Chance auch Stück für Stück voran zukommen. Qualitäten in Set und Trackauswahl macht aber keine Unterscheidung, ob nun mit Vinyl, CD oder Digital gespielt wird.

Beim digitalen Sound sollte dennoch auf die Mindestanforderung der Soundqualität geachtet werden. Mindestens 320kbps MP3 oder gleich Wav-Dateien oder vergleichbares sollten es sein. Wer sein Geld zwar in teure Technik wie Laptop und Controller investiert, sich dann aber mit billigen 96-128kbps MP3 Kopien oder Konvertierten Youtube-Tracks abgibt, der hat die Legitimation, als DJ angesehen zu werden, verloren. Denn wer nicht verstanden hat, was Qualität beim Sound bedeutet, hat essentielle Dinge nicht verstanden, wie Sound gerade auf der Tanzfläche wirkt.

Nun kommen die Vinyl-DJs genau eben auch mit solchen Argumenten. Oft heisst es es ginge Dynamik verloren und wie kalt digitaler Sound doch sei, auch wenn er noch so hochaufgelöst wurde. Ja sicher ist der analoge Sound eine eigene Kategorie und mit der entsprechenden Technik, kann man die Unterschiede sicher auch im direkten Vergleich jemanden näher bringen. Doch mal ehrlich: Wenn ich im Club stehe, schon diverse Drinks intus habe und auf der Tanzfläche stehe, dann möchte ich einen Sound der mich bumst und der klar klingt. Die Nuancen nehme ich aber in diesem Zustand nicht mehr wahr. Schon gar nicht wenn ich keinen Plan von analog und digital habe.

Dennoch würde ich aber natürlich die Nase rümpfen, würde jemand die Anlage zum kratzen bringen oder alles soweit übersteuern, dass nur Soundmatsch rauskommt. Und eben auch minderwertiger Sound bei dem Höhen und Mitten gekillt sind, als ob jemand einen Filter nicht ausgeschaltet hat, würden mich von der Tanzfläche vertreiben. Eben typischer konvertierter Müll aus Youtube. Ja ja, ich weiss Youtube lässt mittlerweile auch hochauflösenden Sound zu. Doch Ihr wisst doch ganz genau, um was es mir hier eigentlich geht. 😉

Sicher, es gibt Anlagen im Club, die mal besser oder mal schlechter klingen. Mal sind sie richtig Scheiße eingestellt, mal zu laut , oft zu leise und manchmal klingen sie einfach auch total sauber mit Bums dahinter. Bei dieser Anzahl von verschiedenen Soundsphären sollte der DJ zumindest darauf achten, dass er mit guten Ausgangsmaterial arbeitet und auch sonst gewisse technische Limitierungen im Auge behält.

Denn nein, rot im Equalizer ist kein gutes Zeichen. Dieses sagt Dir, Du sollst deinen Sound anpassen. Solche Limitierungen haben schon ihren Sinn. Gerade auch wenn die Anlage mit einem Limiter versehen ist.

Und wenn man sich von einem anderen Mixer in den Clubmixer stöpselt, dann macht man dies nicht mit dem Master-Out sondern mit dem Rec-Out. Es schadet auch nicht, den Output in Traktor und Co. erst einmal ein wenig zu minimieren und dafür am Master-Regler mehr Stoff zugeben. All diese Dinge können helfen, echt merkwürdigen Sound zu echt gutem Sound zu verändern. Bei den Vinyl-Djs könnten auch neue Nadeln oder einfach nur saubere Platten helfen. Denn nicht immer wäre es richtig, gleich auf die Musikanlage zu schimpfen. Oft, kann es nun mal an den Defiziten des DJs liegen, weshalb der Sound nicht gut klingt. Beispiele dafür gibt es zu Hauf da draußen an den Mixern.

Ganz am Schluss bleibt für mich das Fazit, dass es jedem Künstler in seiner Entscheidung freigestellt sein sollte, wie er seine Musik präsentiert. Wenn er das Publikum am Ende nicht überzeugen kann, wird ihm auch der Sync-Button nicht helfen oder die Fähigkeit Turntables oder CD-Player zu bedienen. Geschmack, Timing, Individualität und Kreativität sind die Zauberwörter, die man mit egal welcher Technik umsetzen und präsentieren muss. Völlig egal, ob dabei eine schwarze Vinylschallplatte auf dem Teller liegt oder ein MP3, Wav oder AIFF-Datei durch ein Audiointerface konvertiert ans Mischpult gesendet wird.

Das DJ-Tum ist also ganz und gar nicht am Untergehen. Doch es ist im Wandel. Und die nächste Stufe der Evolution hat schon lange begonnen. Der Neuzeit-DJ hat die 1210er durch diverse Controller und Hardware- oder Sofware-Plugins ersetzt und wächst ab und an über das pure Track an Track aneinanderfügen hinaus. Wer fähig ist diese neue Technik auszureizen und für sich so zu nutzen, dass er einer eindrucksvolle Perfomance hinbekommt, der hat ebenso Respekt verdient, wie ein Vinyldeejay, der fähig ist mit Plattentellern und Mixer das gleiche zu schaffen.

Wir sollten endlich anfangen zu akzeptieren, dass technologischer Fortschritt schon immer Kontroversen hervorgebracht hat und man diese aber im entsprechenden Rahmen halten sollte. Ein Comiczeichner ist auch nicht weniger oder mehr talentiert nur weil er mittlerweile an einem digitalen Grafikboard statt Papier arbeitet. Und – mal ehrlich – niemand möchte heute noch den Bandsalat eines Walkman oder das aussetzen eines Diskman, wenn es doch mit einem MP3-Player soviel besser geht.

Euer Grille

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Über den Autor

Grille

Über den Autor: Er ist der kreative Kopf hinter der Frankfurter Toxic Family und ist als Künstler und Veranstalter seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Hier auf toxicfamily.de schreibt und berichtet er vor allem über seine Leidenschaft zur elektronischen Musik und der Club- und Event-Szene. Einmal in der Woche meldet er sich im Newsletter der Toxic Family, auch schon mal etwas persönlicher zu Wort.

10 Kommentare

  1. Avatar

    Echt Super Beitrag der mir in ganzer Linie aus der Seele spricht. Ich muss aber auch gestehen das ich nicht immer so tolerant und offen für die Digital Welt war. Ich hab selbst gehatet und böse über (wie ich es nannte) „Die Faulenzer“ hergezogen. Ich war eben dumm und voreingenommen und auf irgend was Neidisch was ich heute nicht mehr erklären könnte was. Vielleicht war es auch der Frust oder die Furcht vor dem unbekannten Neuen?
    Ich kann es nicht sagen.
    Doch als ich das erste mal mit Digitalem in Berührung kam ahnte ich nur ansatzweise was geht, und staune jetzt was es ermöglicht…
    Denn es war wirklich an der zeit neuem den Einzug zu gewähren und dieses unerschöpfliche Spektrum an Möglichkeiten kennen zu lernen und zu verstehen. Nach dem ich mich intensiv und ernsthaft mit einer DAW auseinandersetzte und sie bis ins Detail verinnerlichte, erkannte ich endlich wie falsch ich lag und dumm war. Denn endlich könnte ich meinen wirklich eigenen Einfluss mit einbringen und war nicht nur auf das beschränkt was die Platten mit ein paar skills die man sich bei seinen Idolen abgeschaut hat hergaben, sondern die Pforten einer unbegrenzten Kreativität haben sich aufgetan. Seit her find ich kein ende mehr und bin unerschöpflich am experimentieren und ausprobieren…
    Es gab mir einen neuen Sinn 🙂
    Ich habe aus meiner vergangenen dämlichen Intoleranz gelernt, und versuche mein Karma zu halten. Auch wenn es ab und an einfach mit mir durchgeht und ich mir wegen stümperhaften Künstlern etwas in den Bart brumme, habe ich meinen Weg gefunden wie ich versuchen kann anstatt nur zu Brummen auch was sinnvolles zu tun.
    Ich frag die Leute dann ob sie eine ehrliche Meinung hören wollen…
    Dann spreche ich mit ihnen und erkläre anhand konstruktiver Kritik was sich falsch angehört hat und wie es besser wäre, wie z.B. ekliges übersteuern, warum es in den Ohren wehtut, und biete in manchen fällen sogar an sich mal zu treffen, sich zusammen zu setzten und bisschen zu übern. Und jedes mal wenn ich jemandem weiterhelfen konnte und höre das es angenommen und umgesetzt wird, freu ich mich und bin auch stolz.
    Abschließen möchte ich noch hinzufügen, irgend wann ist es zuviel Gammastrahlen aus dem Macy und der Kopf qualmt, dann stell ich mich für ne std. oder so an die Teller und flip mal kurz aus. Danach kann es aufs neue weitergehen… 🙂
    In diesem Sinne
    viel Liebe und Frieden
    euer Andy Warhell

  2. Avatar
    Meister yoda on

    Servus,

    ich gebe sonst nie meinen Senf dazu, allerdings konnte ich es mir nicht verkneifen.
    Angefangen mit Vinyl, über Software, hin zur cd. Momentan Pendel ich zwischen der Vinyl und der Cd in den Set’s.

    Ich hate nicht. Ich finde die software DJ’s einfach scheisse. 😀 ( welche nicht live auflegen ).
    Und wieso ? Hört euch doch mal set’s von dj’s an, die mit einem laptop und einem controller vor euch stehen.
    Tracks werden so Produziert, wie es der Künstler für perfekt hällt.
    Da muss dann kein Traktor oder Serato Dj ankommen und die tracks nach 2 minuten wieder rausmischen ( mit sync button) oder alle 15 sek. mit viel zu vielen effekten rumalbern. Was macht man als dj wenn einem langweilig wird, weil man das tempo nicht nachbessern muss? Was macht ein dj wenn er nur eine audio spur vor sich sieht und schaut, wann der nächste drop/ break anfängt, damit er weiss wie er mischen muss?

    Er verlässt sich auf die software und sein auge aber nicht mehr zu 100 % auf sein gehör wie bei einer vinyl oder einer cd. Außerdem sind laptops fünfmal so hoch anfällig wie ein plattenspieler oder ein cdj. ( die guten alten technics…24 Jahre alt und läuft wie am ersten tag)

    Die kunst ist es doch die tracks so auszuwählen, dass sie so geschmeidig und flüssig wie es geht ineinanderlaufen und harmonieren.

    Ich kriegs kotzen dabei wenn ich sehe, dass ein warm up für mich gespielt wird und der „Künstler“ seinen laptop rausholt und erstmal eine halbe stunde für den auf und abbau benötigt.
    Ich kriegs kotzen wenn der warmup dj nicht bedenkt dass ich mit 124 bpm spiele und mainact bin und er bei 126 anfängt.

    M.E sind, wie du schon sagtest , (zu) viele geier auf der Bühne um Ruhm und Ehre für illegal geladene tracks, einem sync button und übertrieben effekte ( manchmal kann man der original track noch raushören) abzufangen.

    ich will hiermit nicht gegen alle software dj’s schlagen. ich kenne selber eine hand voll die mit der software sauber und qualitativ auflegen. allerdings kenne ich auch 100 hände voll mit dj’s, die es einfach nur machen um das ego zu polieren.

    peace out

  3. Avatar

    Am ende des Tages ist das was aus den Boxen rauskommt das Wichtigste und ich kann jede Meinung gut nachvollziehen .
    Ich glaube ein weiterer Grund warum gegen Laptop DJ s gewettert wird ,resultiert aus dem immer grösser werdendem Gedränge rund ums DJ Pult . Als Beispiel : Früher kamen auf 300 Clubs 1000 DJ s die in der Lage waren mit ihrem Gehör zu synchronisieren . Jetzt mit Hilfe der Technik sind es plötzlich 100000 DJs auf diese 300 Clubs die ihre Ansprüche erheben. Jetzt musst du als DJ schon ein paar Tracks bei Beatport vorweisen um beachtet zu werden. Gigs werden oft nur über Vitamin B vergeben und likes werden bei FB mal eben gekauft….

  4. Avatar

    Hallo erst mal ,

    Also wir sind absolute Newcomer im Dj gebiet und haben sofort mit Digital Angefangen. Das was wir spielen Live Bootlegs, Live Remixes, oder Melodic House, wären mit Platte gar nicht so möglich. Genauso wie ich das ganze an nem Rechner vorfertigen kann und auf CD brenn und abspiel im CDJ. Fakt ist das es der Bezahlenden Menge gefällt und die Fläche nie Still steht. 3 Monate haben wir gebraucht um ein ResidenzClub zu erspielen und die Leute kommen immer mehr und mehr. Was eigenes machen. Die Leute bewegen und die Liebe zur Musik behalten. Der Tanzenden Menge intressiert das Setup 0. Vieleicht mal 2-3 Leute kommen mal zu uns und gucken und fragen und sprechen lob aus. Selbst ich finde wenn man 8 Stunden da steht und die Energie halten muss kommt auch mal ein Sync Butten zum Einsatz. Trotzdem hab ich riesen respect vor Vinyl Djs.

  5. Avatar

    Hi, ich vermute mir geht es genau so wie den meisten anderen Vinyl-DJs – mir ist es völlig egal, wenn andere DJs mit Laptop auflegen – je mehr DJs auf PC umsteigen, umso höher steigt unserer Markt- bzw. Unterhaltungswert. Obwohl ich dasselbe mache wie vor 20Jahren – die Augen der Gäste werden jedes Jahr größer: „Wow, der spielt mit Platten usw…“ Ich habe auch schon lange keinen Post der sogenannten Vinyl-Nazi-Fraktion gesehen – dafür immer mehr Rechtfertigung aus der Digital-Ecke. Ich glaube die haben oft irgendwie ein schlechtes Gewissen oder vermissen was – warum würde man sonst so viel Rechenschafts-Artikel schreiben oder auf Pressefotos ständig mit 1210er oder schwarzen Scheiben posieren – selten habe ich ’nen Digital-DJ mit einem Laptop unterm Arm vor der Kamera posieren sehen. Ich glaube die Glaubensdiskussion führt ihr vor allen mit euch selber. lg

  6. Avatar

    Hallo ihr fanatischen Plattendreher!

    Ihr vergesst den wichtigsten Fakt, „Deejays“ sind Unterhalter. Wie auch immer man die Menge „bei Laune“ hält ist egal aber nur „bei Laune“ reicht eben nicht. Aber viele Menschen kommen auch auf eure Veranstaltung und wollen nicht einfach nur gute Musik. Nein sie wollen mitgerissen und auf eine reise der klingenden Orgasmen genommen werden (Y) Sie wollen ihren Alltag vergessen und die ganze Nacht der Musik lauschen…

    Ich selbst bin Vinylist aber aus einem einfachem Prinzip ich steh auf die 12″ großen kunststoff Platten… Mein Dad hat 25 jahrelang gespielt und besitzt viele Platten und ich bin mit ihnen aufgewachsen und somit sind sie für mich wie meine Geschwister (Y)

  7. Avatar

    Du schreibst über einen Vergleich des „Videothekensterbens“ und geißelst nebenher allerdings all jene die ihre Tracks auf YouTube runterladen, in beschissener Qualität.

    Ich darf anmerken, das auch Plattenläden sterben, in kleineren Städten die früher zwei bis drei hatten, gibt es gar keine mehr. Was daraus folgt ist der Bruch der ansässigen Szene, weil alle nur noch vorm PC hocken, Tracks saugen (woher auch immer sei dahingestellt) an ihren SetUps basteln und wenn überhaupt nur noch im Club zusammen kommen. Was ich aber sagen will: durch die Plattenläden gab es eine, nicht gewollte Selektion, wer was spielte.

    Je nachdem wie groß der Laden und auch die Stadt war, wurde Platte XYZ bestellt und verkauft. Somit ergab sich eine „Vorsortierung“ seitens der Läden. Denn ich bin mir sicher hätte DJ ABC den Smasher OPR gekauft den vor ihm alle anderen auch gekauft haben, hätte er eventuell den einen oder anderen Peak im Set nicht erreicht. Soll heißen: die Limitierung durch Vinyl ist meines Erachtens ein wichtiger Faktor gewesen.

    Einerseits durch ihr Gewicht: was nehme ich mit, andererseits: wer spielt was. Ich war längere Zeit von den Decks abwesend wurde aufgrund einiger schuldiger Gefallen dann aber ab und zu wieder wo eingeladen zu spielen. Ich kannte die Leute vor und nach mir nicht, also Griff zum Telefon: „Was spielst du?“ Antwort:“Weiß nicht, ich hab ja eh alles am Laptop, wieso?“ …

    Was unweigerlich dazu führt was ich in meiner weiteren Clubtätigkeit als Fotograf von einer Großzahl an DJ´s gesehen habe: dem Minutenlangen in den Laptop starren, während Track A und vielleicht auch noch Track B seit einigen Minuten gelangweilt im Loop herumdümpeln. Und bei dem was momentan als „Techno“ verkauft wird, diesem Minimal Schrott der überall gleich klingt, ist das mehr als Frustrierend als Fotograf wenn man gute Fotos machen will und der Kerl der gerade „auflegt“ unmotiviert in den Laptop starrt, dann irgendwann mal endlich entschieden hat, das er Tack C hernimmt um dem Martyrium von Track A und B ein Ende zu bereiten nur um dies mit C fortzuführen.

    Man möge nun meinen dass das nur Bedroomer machen, die nervös sind oder von mir aus gelangweilte Residents, aber ich musste das auch von weit her gereisten DJs erleben.

    Was mich nun wieder unweigerlich zur Frage bringt: muss man denn wirklich IMMER die gesamte Sammlung mitnehmen? Schön und gut wenn man sich zu Hause die Presets basteln muss aber macht es nicht auch Sinn sich zu Hause zu überlegen was ungefähr man spielen möchte? Klar Spontanität ist wichtig im Set um auf das Publikum reagieren zu können aber bitte wer behauptet in einem 80er oder gar einem 100er Case, nichts Situationselastisches [ 😉 ] zu finden oder mitnehmen zu können, der setzt sich nicht genug mit seiner Musik auseinander.

    DJ sein bedeutet auch mal an einem Abend zu Scheitern und den Floor leer zu spielen. Das passiert. Aber wie oft hab ich es schon gesehen, das die Crowd genauso unmotiviert auf der Tanzfläche hin und her wippt wie der oben angesprochene Track A und B? Zu oft!

    Ich hatte damals als die ersten News zu Final Scratch aufkamen, längst begonnen in mühevoller Arbeit meine Sammlung von Hand zu digitalisieren um irgendwann mal digital zu spielen. Hab das auch zu Ende gebracht aber ich spiele trotzdem viel lieber mit Vinyl. Ich setze mich mehr mit meiner Musik auseinander und wenn wieder so ein Depp am Deck ankommt und die Nadel über die Platte jagt, scheiß egal. Ich könnte mich nicht daran erinnern dass das Publikum dies nicht mit einem Jolen begrüßt hätte. Nadel rauf fertig.
    Aber wie oft hab ich es gesehen das ein Kabel aus dem Laptop gerissen wurde, oder irgendwie das Stromkabel herausgezogen wurde? Und den Unmut den das Publikum nach einer Minute „Nicht Party“ zum Ausdruck brachte, weil man offensichtlich keinen Plan B hatte.

    Ich will mich hier aber nicht hinstellen und behaupten dass das „Neue“ schlecht wäre, ich schildere nur meine Eindrücke. Die einen größeren Hang zum „will ich nicht“ haben. Ich vermisse zu sehr die Plattenläden, dem Herumgestöbere AN VERREGNETEN (und auch an allen anderen) Tagen, dem entgegenfiebern der nächsten Lieferung, etc… Ich bin mir bewusst dass das nicht überall so ist, vor allem nicht in großen Städten wie Wien, Berlin, …. aber in meiner ist es so. Fazit: auch wenn wir über das Internet jederzeit miteinander kommunizieren können, sind wir trotzdem ein Stück voneinander weiter weg als wir denken.

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