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Polizei warnt nach Todesfall vor Ecstasy-Pillen

Die Polizei in Bingen warnt nach einem Todesfall, der aller Wahrscheinlichkeit mit der Einnahme von Ecstasy zu tun hat, vor bestimmen Pillen per Pressemitteilung.

Am Samstag, den 14.09.2019, fand im Palais Bingen das „Palazzo Summer Festival“ statt. Laut Veranstalter besuchten zirka 1500 Personen die Veranstaltung. Am frühen Sonntagmorgen, kurz nach 3.00 Uhr, kollabierte ein 35 – jähriger Besucher. Der aus Hessen stammende Mann ist noch in den Veranstaltungsräumen durch Rettungskräfte reanimiert worden, verstarb aber kurze Zeit später im Krankenhaus Bingen. Zwischenzeitlich konnte die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen feststellen, dass mindestens noch zwei weitere Besucher der Veranstaltung kollabierten. Auch diese klagten zunächst über Übelkeit und werden zwischenzeitlich stationär in Krankenhäusern behandelt. Derzeit prüft die Kriminalpolizei, ob die aufgetretenen Symptome und der Tod des 35-jährigen in Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen stehen. Insbesondere sind dabei Ecstasy-Tabletten in den Fokus der Ermittlungen geraten. Die Polizei konnte noch in der Nacht die abgebildeten Tabletten in Zusammenhang mit der Veranstaltung sicherstellen und warnt eindringlich vor deren Konsum. Die Kriminalinspektion Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen.

via presseportal.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/131675/4375523

Nicht nur die Polizei warnt vor dem Konsum der NFL und AUDI Pillen, auch das Schweizer Portal Saferparty.ch hatte für die grüne NFL-Pille eine Warnung am 31.07.2019 herausgegeben. Auf mindzone.info findet man auch zur Audi-Pille aktuelle Warnungen.

Es passiert immer wieder, dass der Konsum von Ecstasy-Pillen für Menschen tödlich endet. Dabei können Pillen, mit zu viel MDMA oder anderen Wirkstoffen, die Ursache sein. Aber auch der körperliche Zustand spielt oft eine sehr wichtige Rolle. So können gesundheitliche Probleme, ein weiterer enormer Risikofaktor, beim Konsum sein.

Die Einnahme solcher Drogen ist seit Jahren immer risikobehafteter geworden. Seit Jahren steigen die Mengen an MDMA in Ecstasy-Pillen, um ein Vielfaches und machen sie hoch dosiert. Außerdem tauchen immer wieder Pillen mit gefährlichen anderen Substanzen, wie PMA,  PMAA oder anderen Wirkstoffen auf. Diese haben teils ähnliche Wirkungsweisen wie MDMA sind aber wesentlich gefährlicher.

Der Konsum solcher Pillen gleicht, ohne sich darüber ausreichend zu informieren, einem Roulettespiel. Um so schlimmer ist es, dass die Politik es nicht hinbekommt Drugchecking, wie in der Schweiz, auch in Deutschland einzuführen. Denn die Historie zeigt, dass auch Verbote die Menschen nicht davon abhalten, illegale Substanzen zu sich zunehmen. Doch in einer modernen Gesellschaft, in der man sich mit diesen Problemen offen auseinandersetzt, wäre Drugchecking ein Schritt in die richtige Richtung.

Als Konsument solcher illegaler Drogen sollte man sich regelmäßig über Hinweise und Warnungen informieren. Dies kann man unter anderem bei saferparty.ch, www.mindzone.info oder drugscouts.de. Generelle Infos zu „Safe use“ bietet auch das Frankfurter Alice Projekt.

Über den Autor

Grille

Über den Autor: Er ist der kreative Kopf hinter der Frankfurter Toxic Family und ist als Künstler und Veranstalter seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Hier auf toxicfamily.de schreibt und berichtet er vor allem über seine Leidenschaft zur elektronischen Musik und der Club- und Event-Szene. Einmal in der Woche meldet er sich im Newsletter der Toxic Family, auch schon mal etwas persönlicher zu Wort.

1 Kommentar

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    Es ist richtig Drugchecking konnte man früher auf Open Airs machen da gab es stände bis es die Politik verbot. Damals wie heute unverständlich das das verboten wurde da es ja hilft Tote durch Information zu vermeiden. Es gibt auch Tester wo man ein bischien von ner Pille klein macht nen tropfen vib dem Zeug drauf und je nach entstehendem Fabsprecktrum konnte man schauen ob sie gefährkich war und was drinn war doch diese schnell Tester sind in Deutschland auch verboten. Warum ist auch hier eine gute frage. Das Dealer damit den Reinheitsgrad nicht ablesen können sonder lediglich den inhalt bestimmen können ist das doch eher noch gut. Kaufen würde er ja sowieso welche um sie weiter zu verkaufen nur das dann sicher gegeben ist das keine gefärlichen substanzen in der Pille ist +das man Dealer höher bestrafen kann da sie ja hätten überprüfen können ob …. somit ist das woher soll ich wissen was da drinn ist vorbei und die Schuldfähigkeit ist voll gegeben. Doch dem Staat ist es lieber tote Raver zu beklagen um Angst vor konsum zu machen als zu schützen gute Aufklährung zu betreiben. Amerika ist in Deutschland angekommen was das Angst machen um zu schützen oder die Wirtschaft anzutreiben angeht. Doch damit geht man in Deutschland über Leichen da wir nicht Amerika sind. Mal scauen wann die Regierung die Augen öffnet in vielerleih hinsicht aver ich habe die Hoffnung schon längst aufgegeben!!!!!

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