CES 2018 – Die Multiview-Leinwand kommt für bis zu 6 Personen

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Als Zocker gibt es eigentlich nichts Schöneres, wenn man zusammen mit Freunden spielen kann. Früher als das Internet noch nicht so verbreitet war, da war der Splitscreen für den Couch-Coop das Beste, um gemeinsam Spaß zu haben. Heutzutage laufen die Coop- und Multiplayerspiele allerdings ausschließlich über das Internet. Jeder bei sich zu Hause auf der Couch. Klar kann man sich über Voicechat wunderbar hören, doch das Gefühl, wie bei einen Couch-Coop, kommt nicht ganz auf.

Doch schon bald gibt es eine Lösung für das Problem. Denn auf der CES 2018 in Las Vegas hat das US-Startup Mirraviz seine Multiview-Leinwand samt Projektoren präsentiert.  Der Knaller daran ist, dass sich bis zu sechs Videosignale gleichzeitig projizieren lassen.  Je nach Betrachtungswinkel ändert sich das dargestellte Bild und so kann jeder der bis zu 6 Zuschauern ein individuelles Bild genießen. Damit wären platzsparende Multiplayersession in einem Raum machbar. Das wäre dann sowas… wie der Couch-Coop der Zukunft.

Aber auch anderweitig wäre diese Technologie praktisch einsetzbar. Vor allem, wenn mehrere Personen unterschiedliches Unterhaltungsprogramm zu gleichen Zeit genießen wollen.

Möglich macht das die Oberfläche der Leinwand, die Lichtphotonen im Gegensatz zu herkömmlichen Oberflächen direkt auf den Betrachter zurückreflektiert. Mirraviz wirbt auch damit, dass ein darauf projiziertes Bild bis zu 100-mal heller sei als auf einer traditionellen Leinwand. Dadurch sollen sie auch im Freien gut nutzbar sein.

Mirraviz verkauft sein Produkt im Bundle mit zwei 1080p-Projektoren und 98-Zoll-Leinwand für etwa 2.000 US-Dollar. Die Leinwand gibt es auch einzeln zu kaufen. Allerdings liefert das Startup Bestellungen vorerst nur in die USA.

via golem.de

 


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Über den Autor

Grille

Über den Autor: Er ist der kreative Kopf hinter der Frankfurter Toxic Family und ist als Künstler und Veranstalter seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Hier auf toxicfamily.de schreibt und berichtet er vor allem über seine Leidenschaft zur elektronischen Musik und der Club- und Event-Szene. Einmal in der Woche meldet er sich im Newsletter der Toxic Family, auch schon mal etwas persönlicher zu Wort.

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