Julian Smith hat wieder eine eigene Bar. Im Keller unter dem Bürgerhaus Bornheim (Saalbau, Arnsburger Straße 24) eröffnet er die „Tanzbar“ eine ehemalige Pilsstube. Statt Warmer Küche wird es nun heiße Beats geben.
Gedacht ist der Laden als Gegenentwurf: reduziert, roh und bewusst nahbar, „eine Gegenbewegung zum kalkulierbaren Mainstream“. Smith beschreibt es so: „Eine Bar, die sich bewusst klein hält, um näher dran zu sein. An der Musik. An den Menschen. Am Moment.“
Musikalisch bleibt er sich treu. „Mein Herz liegt tatsächlich bei Disco House, und das wird es auch hier sein.“
Geöffnet wird freitags und samstags von 21 bis 2 Uhr. Zum Auftakt standen DJ Flashbaxx und Daniele Iezzie an seiner Seite, in den Wochen danach sind Alex „Stadi“ Stadler, Pedo Knopp, Stipe Braun und C-Rock angekündigt. Mal gemeinsam mit Smith, mal solo.
Ein Detail, das in Frankfurt über Erfolg oder Scheitern entscheidet: der Schallschutz. Der Saalbau Bornheim hat dicke Wände. Smith hat die Anlage probehalber voll aufgedreht und ist mit dem Hausmeister ums Gebäude gegangen. Nichts zu hören. Zu viele Nachtbar-Pläne sind in dieser Stadt schon an Anwohnerprotesten gescheitert, diesmal soll es keinen Grund dafür geben.
Tanzbar
Arnsburger Straße 24, Frankfurt-Bornheim (Keller im Bürgerhaus Bornheim)
Freitag + Samstag, 21–2 Uhr
Infos: tanzbar-frankfurt.de
Quelle: Journal Frankfurt
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