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Disclaimer: Alle hier aufgeführten Informationen und Grafiken stammen von den jeweiligen Veranstaltern. Wir können keinerlei Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben übernehmen.
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Rossmarkt (Frankfurt)
Samstag, 19. September 2026 | 12:00
Save the Rave – Tagtanzdemo – Tanzbares Leben für alle
Es ist Zeit, die TagTanzDemo wieder auf die Straße zu bringen.
Viel zu lange war es still. Während kulturelle Freiräume verschwinden, Orte des Zusammenkommens im öffentlichen Raum zunehmend unter Druck geraten und bezahlbare Räume für Kunst, Musik und Tanz immer seltener werden, wächst die Notwendigkeit, gemeinsam sichtbar zu werden.
Deshalb laden wir alle Interessierten ein, Teil des Bündnisses zur TagTanzDemo 2026 zu werden.
Gemeinsam wollen wir laut, bunt, kreativ und tanzend zeigen, dass Kultur mehr ist als Konsum und Berieselung. Tanzflächen, Raves, Clubs, Off-Spaces, Ateliers, Proberäume und selbstorganisierte Kulturorte sind integrale Bestandteile einer lebendigen und offenen Stadtgesellschaft. Sie schaffen Begegnung, Austausch und
Gemeinschaft – und sie verdienen Schutz, Unterstützung und Entwicklungsperspektiven.
Unter dem Motto „Tanzbares Leben für alle“ setzen wir uns für den Erhalt und die Stärkung von Tanzkultur und kulturellen Freiräumen ein. Kulturelle Teilhabe darf nicht vom Geldbeutel abhängen.
Wir fordern eine Stadt, in der Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft, Identität, Alter oder körperlichen Voraussetzungen breiten Zugang zu Kultur, Musik und Gemeinschaft haben und stehen für eine offene, solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft: Faschismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Sexismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz. Auch wollen wir keine National- und/oder Partei- sowie parteinahe Flaggen und Symbole sehen.
Für den Erhalt unserer Freiräume. Für eine vielfältige Kulturlandschaft. Für ein „Tanzbares Leben für alle“.
IHR WOLLT MITTMACHEN?!
Die TagTanzDemo lebt von den Menschen, die sie gestalten.
Deshalb laden wir ausdrücklich Musiker*innen, DJs, Bands, Kollektive, Kulturinitiativen, Vereine, Clubbetreibende, Veranstaltende, Künstler*innen, Institutionen und alle engagierten Einzelpersonen ein, sich einzubringen.
Wenn ihr euch für eine vielfältige und zugängliche Kulturlandschaft einsetzen möchtet, ihr auch der Meinung seid, dass die Städte im Rhein-Main Gebiet mehr Platz für Kunst, Musik und Begegnung brauchen und genauso Bock auf das gemeinsame Tanzen durch die Stadt habt – dann macht mit.
Egal ob zu dritt mit einer Boombox auf einem Handkarren oder mit einem ganzen Team einen LKW mit PA bespielen – alles ist denkbar. Die Idee ist, dass alle Gefährte in Eigenregie betrieben (inkl. Ordner*innen) und bespielt werden. Solltet ihr noch Unterstützung jedweder Art gebrauchen, könnt ihr euch gerne bei
uns melden.
Auch bei der Mobilisierung von möglichst vielen teilhabenden Menschen könnt ihr tatkräftig unterstützen – vom Teilen der Aufrufe auf den eigenen Kanälen auf Social Media bis hin zum Bewerben auf Veranstaltungen z.B. mit Durchsagen, Stickern und Bändchen ist alles sehr willkommen und hilft dabei, möglichst Viele zu erreichen, unsere Forderungen sichtbar zu machen und die Kosten zu decken.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Anliegen laut und bunt sicht- und hörbar wird und dass tausende Menschen einen wunderschönen Tag tanzend durch Frankfurts Straßen erleben können!
KONTAKTIERT UNS!
oder schreib uns über instagram: @savetherave.ffm
KULTUR- UND GESELLSCHAFTSPOLITISCHE FORDERUNGEN
- Bedingungen schaffen, die den Zugang aller Menschen zu Rave-, Club- und Musikkultur ermöglichen.
- Barrierefreiheit auch in kleineren Kultur- und Veranstaltungsorten finanziell fördern und konsequent ausbauen.
- Städtische Förderung von Pacht- und Mietkosten für Kulturorte und Kulturgastronomie ermöglichen.
- Selbstorganisierte, nichtkommerzielle Raves als festen Bestandteil der Musikkultur anerkennen.
- Geeignete öffentliche Flächen für selbstorganisierte Kulturveranstaltungen ausweisen.
- Clubkultur als Kulturgut anerkennen und dauerhaft fördern. Räume für Clubs und kulturelles Nachtleben erhalten und vor Verdrängung schützen.
- Lärmschutzregelungen so weiterentwickeln, dass kulturelle Nutzungen besser berücksichtigt und Nutzungskonflikte reduziert werden.
- Künstlerinnen sowie kleine Veranstaltungsorte finanziell unterstützen, unter anderem durch Zuschüsse zu GEMA-Kosten, Pacht/ Miete, Gagen für Künstlerinnen etc.
- Mehr öffentliche barrierefreie Toiletten schaffen.
- Sichere Nachtmobilität durch einen besseren öffentlichen Nahverkehr in den Nachtstunden ausbauen.
- Sichere, vielfältige und diskriminierungsfreie Kultur- und Ausgehräume durch Awareness, Prävention und Drug-Checking stärken.
- Die Club- und Kulturszene an städtischen Planungsprozessen beteiligen.
- Das Tanzverbot an stillen Feiertagen abschaffen.
- Die gesetzlichen Regelungen zur Nachtruhe unter Berücksichtigung kultureller Bedürfnisse überprüfen (z.B. in den Sommermonaten erst ab 24 Uhr).
