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Dora Brilliant (Frankfurt)
21. November 2015 | 0:00
Eintritt: 12€
Ulysses pres. Mono Junk
Kimmo Rapatti aka Mono Junk ist ein wahrhaftiger Underground Techno Pionier. 1992 gründete er das Label Dum Records und erschuf somit eine Plattform für seine kreativen Erzeugnisse, einen Weg sich selbst nach seinen Regeln auszudrücken. Dum Records, sowie das ebenso 1992 gegründete Label Sähkö Recordings, waren die ersten einschlagenden Techno Label aus Finnland. Kimmo ist verantwortlich für einige der frühesten Techno Produktionen, die jemals in dieser besonderen Region Europas, welche für ihre außergewöhnlich qualitative Musikszene bekannt ist, entstanden. Seit diesem Zeitpunkt arbeitet Kimmo kontinuierlich an seinen Produktionen und definiert den Sound der elektronischen Musik als einer der Vorreiter der Szene stets neu, immer wieder verantwortlich für viele namenhafte und bekannte Klassiker. Sein berühmtester Track “Melody Boy 2000 – Monotonous Fantastique” wird von Experten und Stilprägenden Personen als einer der bestens jemals entstandenen finnischen Technotracks erachtet. Bis zum heutigen Tag benutzt Kimmo keine Software-Programme für seine Produktionen und hat es auch in Zukunft nicht vor, was ihm den Beinamen “Analog Junkie” einbrachte. Nach einer kurzen Auszeit ist Mono Junk zurück mit Releases auf Forbidden Planet und Skudge Records, während er intensiv an seiner Live-Performance arbeitet. Sowohl in seinen dynamischen Auftritten als auch in seinen Produktionen ist seine Signatur im Sound ein tiefer und dichter Mix aus erkennbaren Einflüssen von Detroit und Chicago. Auch ein kleines bisschen Basic Channel mit einer Wendung hin zu den scheinbar endlosen Wintern Finnlands, wiederzufinden in einem seiner bekanntesten Tracks ”Channel B”, ist erkennbar. “Roher, minimalistischer Techno eingewoben in einer hypnotischen, steinkalten Form” ist die wohl wahrhaftigste, definierende Beschreibung seines Sounds, die ihr jemals lesen werdet.
Orson Wells, auch bekannt als Lennard Poschmann, erlangte 2013 mit seinem Release “Never Lonely No More” auf Live at Robert Johnson große Aufmerksamkeit. Es folgten zwei weitere Releases auf Innervisions und nochmals LARJ. Vor kurzem hat er das Label Sound Mirror mitbegründet und darauf abermals veröffentlicht. Seine Produktionen sind warme analoge House-Tracks, beinhalten Basslines, die an Chicago erinnern, sind aber auch discoesque verspielt und da befindet man sich dann wieder im Robert Johnson in Offenbach. Seine DJ-Sets sind noch wesentlich schwerer einzuordnen. Klar ist auf jeden Fall, dass der Typ eine riesige Plattensammlung haben muss, die nicht durch Genregrenzen eingeschränkt ist. Vielleicht hat er deswegen auch den Job im Tactile Recordstore. Wie auch immer: Musik spielt eine große Rolle, diese Relevanz drückt er in seinen Produktionen, Sets und Plattendeals aus.
FAQ legt House auf. House, der eine Sehnsucht nach Versöhnung mit sich und der Welt im Herzen trägt und sich gleichzeitig darüber im Klaren ist, dass eine musikalische Vermittlung, wenn überhaupt nur temporär sein kann und nur durch eine wehmütige Rohheit umsetzbar ist. Er ist begeistert von Chicago, beeindruckt von Detroit und fasziniert von Acid- Basslines, Chords und sirrenden Hi-Hats. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Mono Junk [forbidden planet, dum rec., skudge rec. | finnland] Orson Wells [live at robert johnson, sound mirror] F.A.Q. [institut für zukunft | leipzig] Jacob Lauer [robert johnson, brontosaurus junior club] Aprill [saasfee oblique, ulysses] Tommi [midas touch, ulysses]
Link: Event auf Facebook
Aktion: 3×2 Gästelisteplätze
