Videoclip: Law of Forms – Wrong Number

Vor einiger Zeit hatten wir Euch ein Video mit einem wirklich coolen Liveset direkt am Main von Daniel Eyrich und Julian Keßler vorgestellt. Elektronische Mukke zum relaxen und chillen unterstützt mit Gitarrensolo. Mal was anders, aber eben auch echt nice.  Perfekter Sound zum Ausklang eines Tages.

Daniel Eyrich hat sich nun mit dem Kunststudenten Maximilian Reimann zusammen getan und den Track “Wrong Number” in einem Musikclip umgesetzt. Erinnert an die besten Zeiten von Viva und MTW in den 90s, als sich elektronische Musik zum größten Teil noch nach Underground anfühlte. Mehr von Law of Forms findet man auf dem entsprechenden Kanal bei Soundcloud.

Seit den 90ziger Jahren gibt es eine unaufhaltsame Ausdifferenzierung an Richtungen, die unter dem Genre „Elektronische Musik“ zusammengefasst werden wollen. Inkonsequenz, unreflektierter Kitsch und Ausdrucksformen, die an die Erwartungshaltungen des Radio-, und Pop-Publikum angelehnt sind, konkurrieren mit den Tonträgern, die sich geschichtsbewußt und ästhetisch sicher in die Entwicklung der elektronischen Musik einreihen.

Law of Forms ist der Name eines Projektes, der schon meint, dass die Bewegung in den Tracks selbst, sowie in der musikalischen Entwicklung des Genres, traditionellen Soundästhetiken und Stilmitteln gegenüber steht. Diese Stilmittel beschreibt eben nicht der Begriff der Veränderung, sondern den der Invarianz: Der Loop, der Sample, die Wiederholung, der Pattern. Der Moment der Schönheit zeigt sich dann, wenn die Wiederkehr und die Veränderung ihre Differenzen aufheben um einander zum Tanz zu bitten.

Der Track Wrong Number von Law of Forms ist elektronische Musik mit viel Herzblut und dem

Beweis, dass sie sich als elitäre Kunstform abheben kann: Law of Forms, mit einem Video Clip von Kunststudenten Maximilian Reimann, der mit Vollgas nach vorne geht. Viel Spaß.

Link: Direktlink Youtube – Law of Forms – Wrong Number (Official)
Link: Law of Forms bei Soundcloud
Link: Liveset | Blaue Stunde: Jam am Main mit Daniel Eyrich & Julian Keßler

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