Butch nennt Facebook einen Social Media Friedhof

Quelle: https://www.fb.com/cometobutch/

Facebook – Ein leidiges Thema, wenn man damit arbeiten muss. Ein leidiges Thema, wenn man als Künstler versucht, seine Reichweite zu nutzen.

In den letzten Jahren hat Facebook – gerade bei Fanseiten – immer mehr und mehr Einschränkungen eingeführt. Oft kommt man ohne bezahlte Postings kaum noch an seine Fans ran. Zumindest nicht mit “normalen” Beiträgen. Ein in der lokalen Szene ansässiger DJ hat heute kaum noch eine reale Chance, sich eine erfolgreiche Fanseite auf Facebook aufzubauen. Das war mal anders.

Da, wo es die eher Kleinen so richtig trifft, da trifft es aber auch die Großen. Butch ist einer davon und meldet sich auf Facebook mit einem ärgerlichen Post zu Wort. Darin nennt er Facebook einen Social Media Friedhof und beschwert sich über fehlende Reaktionsquote bei Postings.

So, you’ve probably noticed that Facebook has turned into a social media cemetery. Everything here is only half-alive, only gossip, sex and comedy, hate, nonsense and calling people racist gets reactions here. That’s the way I see it and that explains why I am not as active as I used to be here. Does anyone still use this platform to promote art? I’m a DJ/musician and I figured my followers followed me for my music and not (only) my (handsome) face (and hairy chest). But when I post a soundcloud link for my latest mix, it doesn’t get any reaction. I don’t think it’s just me, because I see the same things happening with other musicians. Obviously it makes sense, because FB pushes people to advertise this kind of stuff. So should I still keep people updated with music, if they don’t see it here? Anyway, I’m on holiday now, when I’m back I’ll be super active again with gossip, sex and, hmm, whateva, maybe even music.

via Butch Facebook Fanseite

So wie Butch dürften es viele Fanseiten-Betreiber sehen. Denn im Laufe der letzten Jahre konnte man spürbar merken, wie Facebook die Sichtbarkeit von Content bei den Fans immer weiter einschränkte. Nur wer bezahlt kann seinen Fans auch Content präsentieren. Aus der Sicht von Facebook ist diese Strategie nachzuvollziehen. Allerdings bleiben hier viele Fanseiten, hinter denen kein größerer Geldgeber steckt, auf der Strecke. Denn selbst wenn man bezahlt, um seine Fans zu erreichen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in keinster Weise angemessen.

Vielleicht sollte man Fanarbeit wieder vor Ort betreiben, so wie in den 90s, als man für einen Unkostenbeitrag seine Mix-Tapes unters Volk brachte.

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.