Nature One 2017 – Kein Fremdverschulden bei Todesfall, Polizeibilanz

Die Nature One machte in diesem Jahr mit positiven und negativen Nachrichten, wie dem Tod eines jungen Mannes, auf sich aufmerksam. Mittlerweile gibt es aber genauere Infos zu diesem Fall.

So gingen die Behörden schon nach dem Tod des jungen Mannes davon aus, dass der 20-Jährige eines natürlichen Todes gestorben sei. Denn dieser war schwer krank. Um Gewissheit zu haben wurde seine Leiche obduziert. Das Ergebnis stellt eindeutig klar, dass es sich bei dem Tod um kein Fremdverschulden handelt. Dies teilte der zuständige Staatsanwalt aus Bad Kreuznach dem SWR mit. So habe der junge Mann an einer erheblichen Vorerkrankungen gelitten, hießt es.

In der Nacht zum Sonntag war der  Besucher des Festivals plötzlich ohnmächtig geworden und trotz aller Rettungsmaßnahmen wenig später gestorben.

Zu dem mittlerweile durch alle Medien gegangenen Nature-One-Baby, welches eine junge Frau auf dem Campingplatz zur Welt brachte, legte der SWR ein paar interessante Fakten zur unbemerkten Schwangerschaft vor. Dies ist insofern interessant und hilfreich zur Aufklärung dieses Phänomens, da vor allem in den sozialen Netzwerken, die junge Mutter oft einseitig und negativ von Usern dargestellt oder abgestempelt wurde. So schrieb der SWR:

Eine sogenannte unbemerkte oder verdrängte Schwangerschaft (Gravitas suppressalis) soll häufiger vorkommen als eine Drillingsschwangerschaft. Es kommt vor, dass Frauen keine Symptome an sich feststellen oder ihre Regelblutung ohnehin unregelmäßig ist. So kann eine Frau zum Beispiel mit Verdacht auf Blinddarm oder Nierenkolik ins Krankenhaus kommen und es mit einem Baby wieder verlassen. Eine Verdrängung kann auch ein Schutzmechanismus sein, etwa wenn ein Paar sich gerade getrennt hat, die junge Mutter noch in der Ausbildung ist oder Ärger mit den Eltern droht. Verschiedenen Studien zufolge sind verdrängte Schwangerschaften nicht vom Alter abhängig und kommen in allen sozialen Schichten vor.

1.800 Menschen wurden laut Angaben medizinisch versorgt. 80 davon mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Polizei und Veranstalter zählten etwa 56.000 Besucher. Dies waren knapp 9000 weniger als 2016. Ansonsten sei die Nature One 2017 sehr ruhig und friedlich abgelaufen.

Bei den umfangreichen Polizeikontrollen, rund um die Nature One, wurden 661 Strafanzeigen gestellt, 569 Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und 161 Fahrer wurden beim Fahren unter Drogen und/oder Alkoholeinwirkung erwischt.

Insgesamt wurden dieses Jahr 5743 Stück an Ecstasy-Pillen gefunden. Das sind knapp doppelt soviel, wie in den Jahren 2016/15. Diesen Schnitt nach oben ergab sich wohl, da Beamten schon in einem Auto bei einer Kontrolle 2.200 Ecstasy-Pillen fanden.

Quelle: presseportal.de

via swr.de, presseportal.de

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1 Antwort

  1. Antonino Turturici sagt:

    Ruhe in Frieden Mo
    Alle vermissen dich, vergessen dich nicht,
    Denn alle lieben dich um uns herum bist du immer bei uns, um dich herum sind wir immer bei dir. !!!

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