Update: Heiko MSO ist gestorben

Heute erreichte uns die Meldung, dass Heiko Schäfer aka Heiko MSO gestorben ist. Er wurde nur 47 Jahre alt. Über die Umstände seines Todes sind noch keine näheren Einzelheiten bekannt.

Heiko gehört so sehr zu Frankfurt, wie der “Äppelwoi”. Man kannte ihn in frühen Jahre vor allem aus dem legendären Boy Records, an der Konstablerwache. Dort fiel er schon durch seinen sehr konsequenten Musikgeschmack auf. Mit Jörg Henze und seinen langjährigen Partner Ata, gründete er Delirium Records. Er stand hinter wegweisenden Produktionen wie „Mihon“ oder Labels wie Ongaku, Klang und MSO, mit denen er den Frankfurter Sound der 90s ein Stück weit mitprägte. Dieses Jahr feierte sein „Mihon“-Release 25-jähriges Jubiläum, doch mit dem bloßen Aufzählen einzelner Stationen und Verdienste, würde es schwer fallen, sein Gesamtwerk zu würdigen.

Er war eine Art verdienter Großmeister der Szene. Ob in großen oder kleinen Clubs, auf kleinen illegalen Sessions, der Mayday, in Schweinfurt oder London – als DJ ließ er keine Party aus.  Er konnte nicht anders, weil er die Musik liebte und seine Definition von House Musik immer gerne mit anderen Menschen teilte.

Lieber Heiko, wir wünschen dir viel Glück auf deiner letzten Mental Sound Odyssey …

Update 19.05.2017: Auf dem Facebookprofil von Heiko MSO wurde Posting mit weiteren Infos zu seinem Tod veröffentlicht.

Am 17.05.2017 hat Heiko seinen kurzen harten Kampf gegen den Krebs verloren. Sechs Wochen zuvor wurde die Krankheit festgestellt und lies Ihm leider nur noch wenig Zeit dagegen anzukämpfen. In dieser kurzen Zeit hat er sich intensiv mit seiner Musik beschäftigt und war stets umgeben von seinen Lieben.
Heiko wünschte sich im kleinen Kreise seiner Familie beigesetzt zu werden.
Ein „fare-well“ findet im Robert Johnson am Donnerstag Abend statt.

via Facebook

 

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3 Antworten

  1. ziel100 sagt:

    heiko ist gestorben.
    warum? das interessiert mich nicht.
    es ist schwer zu ertragen, dass er nicht mehr meine erinnerungen teilen kann, die ich mit ihm teilen könnte.
    was genau haben wir denn da? den ersten besuch im delirium in der stiftsatrasse? die party am industriehof mit “i loose control” daniel DBX im strobo und heftigster strobo bearbeitung oder eine party unter autobahn irgendwo in der nähe von darmstadt?
    ich könnte 20 andere situationen erklären, von schwedlersee mit jonny love bis zu fernen ländern, die einen nachruf rechtfertigen würden.
    hach, ich erinnere mich an die erste party in saarbrücken, mit dem ersten live auftritt von acid jesus, einen unbekannten resident namems peter (aka Karotte) und parties unter autobhnbrücken. oder in autobahnbrücken.
    verdammt, ich hätte gren geschichten mit dir im altersheim ausgetauscht… machen wir es haltm round-table, wenn ich bei euch bin…

    p.e.a.c.e. und bleib im groove – da warst du immer groß!

    <3

  2. mike meister sagt:

    sehr traurig.nur die besten sterben jung.aber seine musik bleibt

  3. Zuhal sagt:

    An die Hinterbliebenen…
    …der Familie & den engsten Freunden mein herzliches Beileid und tiefstes Mitgefühl.

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