Die Frankfurter Rundschau wollte was über Turnbeutel wissen

turnbeutelVor eniger Zeit kam bei mir eine Anfrage rein, in der sich die Frankfurter Rundschau mit dem Turnbeutel-Phänomen beschäftigt.

Hallo,

vielleicht könnten Sie mir mit einer Einschätzung zu folgender Begebenheit weiterhelfen. Mir fiel bei einer Techno-Veranstaltung im MTW auf, dass es offenbar angesagt ist, mit seinem Raver-Beutel in den Club zu kommen. Ist das womöglich ein Trend? Ist Ihnen das auch schon aufgefallen und wenn ja, wo? Vielleicht kennen Sie auch den Grund, warum der Turnbeutel gerade hip sein soll. Gibt es das nur bei Techno?
Über eine Antwort, eine Insider-Information aus der Szene, würde ich mich freuen.

Ich war dann mal so frei und haben meinen Eindruck zu Sachlage erläutert.

Hallo,

der Trend des „Turnbeutels“ auf den Rücken ist schon fast keiner mehr, sondern mittlerweile Alltag in der Szene für elektronische Musik. Vor allem bei dem jungen Publikum wird dieser sehr gerne genutzt. Die Älteren haben es eher weniger damit.

Auch „Jutebeutel“ werden noch als Alternative genutzt. Diese waren vor über einem Jahr noch präsenter. Wurden aber mittlerweile größtenteils von den Turnbeuteln abgelöst, sind aber dennoch nicht verschwunden. Beide haben wohl nur einen Zweck, nämlich alles was der Clubber oder Raver benötigt unkompliziert bei sich zu haben. Ob Deo, Zahnbüste, Klamotten zum Umziehen, Kaugummi, Ersatzschuhe. Alles was man für durchtanzte Nächte oder Open Airs gebrauchen kann wird darin verstaut.

Woher der Trend genau kommt und warum gerade der sonst so „verpönte“ Turnbeutel so ein Comeback hat kann ich nicht genau sagen. Einerseits wird es an der unkomplizierten Handhabung und Transport auf den Rücken liegen. Denn oft kann man diesen beim Tanzen einfach tragen. Andererseits wird es auch daran liegen, das Labels und Veranstalter spezielle Fassungen mit Logos verkaufen und die Fans dies gerne als Merchandiseartikel annehmen.

Ob der Turnbeutel auch ausserhalb der Szene angesagt ist, oder es noch wird kann ich nicht genau sagen. Aber ich schätze eher weniger. Denn der Raver ist anders gestrickt und bei der Art die Liebe zu elektronischen Musik auszuleben passt so ein „Behältnis“ besten dazu, wenn man mal wieder ein Wochenende unterwegs ist.

Der Artikel ist nun erschienen und auch online Abrufbar. Ihr könnt diesen hier finden: Die Rückkehr des Turnbeutels

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